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Mittwoch, 27. Januar 2016

Versorgen Sie sich selbst - machen Sie sich unabhängig!

Wir leben in einer Zeit der großen Krisen. Die Weltwirtschaft ist am Boden, das Vertrauen in die Finanzwelt ist erschüttert, die Ersparnisse sind nicht mehr sicher, der Arbeitsmarkt verschlechtert sich zusehends. Die Polizei befürchtet in deutschen Städten Unruhen und bürgerkriegsähnliche Zustände. Politiker agieren immer hilfloser angesichts der zunehmenden Probleme. Immer mehr Menschen hegen Zukunfts- und Existenzängste.



Handbuch für das Überleben in Krisenzeiten

Herbert Rhein

Versorgen Sie sich selbst - machen Sie sich unabhängig!

Wir leben in einer Zeit der großen Krisen. Die Weltwirtschaft ist am Boden, das Vertrauen in die Finanzwelt ist erschüttert, die Ersparnisse sind nicht mehr sicher, der Arbeitsmarkt verschlechtert sich zusehends. Die Polizei befürchtet in deutschen Städten Unruhen und bürgerkriegsähnliche Zustände. Politiker agieren immer hilfloser angesichts der zunehmenden Probleme. Immer mehr Menschen hegen Zukunfts- und Existenzängste.
Dieses Handbuch wird Ihnen in Krisenzeiten mit klugem Rat zur Seite stehen. Es vermittelt Ihnen die Kenntnisse, die erforderlich sind, um sich rundherum selbst zu helfen. Sie müssen dafür weder Hobbygärtner noch Hobbybastler sein. Mit großer Liebe und Sachverstand präsentiert Ihnen Herbert Rhein das lebenserhaltende Grundwissen, das Sie benötigen, um sich und Ihre Familie mit einer kleinen Landwirtschaft weitestgehend autark zu versorgen.
  • Wie das ideale Stückchen Land für die Selbstversorgung beschaffen sein sollte 
  • Wie Sie Ihren Selbstversorgergarten richtig anlegen und erfolgreich bewirtschaften 
  • Welche Gemüse und Salate besonders geeignet sind 
  • Wie Sie Ihre eigenen Heil- und Küchenkräuter ziehen 
  • Wie Sie das richtige Obst und die richtigen Früchte anbauen 
  • Wie Sie Ihre Ernte so natürlich wie möglich konservieren und haltbar machen 
  • Welche Nutztiere Sie benötigen und wie Sie diese halten, pflegen und ernähren 
  • Wie Sie Felle, Häute und Wolle zu Kleidung verarbeiten
  • Wie Sie Bier selbst brauen 
  • Wie Sie in Ihrem Holzbackofen im Garten Ihr eigenes Brot backen 
  • Wie Sie Ihre eigene Milch verarbeiten 
  • Wie Sie Ihre eigene Wasserversorgung sichern 
  • Wie Sie Holz optimal zur Wärmegewinnung nutzen 
  • Wie Sie Ihren eigenen Strom durch Wind- und Sonnenenergie erzeugen 
  • Wie Sie die wichtigsten Reparaturen und Restaurierungsarbeiten an Haus und Hof durchführen
  • Wie Sie sich selbst helfen, wenn es keine ärztliche Versorgung mehr gibt
  • u.v.m.
großformatig gebunden, 302 Seiten, durchgehend farbig illustriert

Montag, 21. Dezember 2015

Von Oma und Opa lernen: So kommen Sie sicher durch die Krise

Strom kommt aus der Steckdose, und Lebensmittel kommen aus dem Supermarkt. Doch so einfach ist das nicht. Schon gar nicht in Krisenzeiten. Die ausreichende und verlässliche Versorgung mit Nahrung und Trinkwasser ist keine Selbstverständlichkeit. Schon kleinste Störungen im komplexen Räderwerk der Logistik können schwerwiegende Konsequenzen haben.



Was Oma und Opa noch wussten

Udo Ulfkotte

Von Oma und Opa lernen: So kommen Sie sicher durch die Krise 

Strom kommt aus der Steckdose, und Lebensmittel kommen aus dem Supermarkt. Doch so einfach ist das nicht. Schon gar nicht in Krisenzeiten. Die ausreichende und verlässliche Versorgung mit Nahrung und Trinkwasser ist keine Selbstverständlichkeit. Schon kleinste Störungen im komplexen Räderwerk der Logistik können schwerwiegende Konsequenzen haben.

Und plötzlich sind die Regale leer!
Wir leben von weltweiten Importen und täglich rollenden Lebensmitteltransportern. Einige wenige Supermarktketten sichern die Versorgung der städtischen Zentren. Gleichzeitig haben wir höchstens Vorräte für vielleicht zwei, drei Tage, können wenig selber kochen und wissen gar nicht mehr, wie und wo unsere Lebensmittel produziert werden. Sich selbst zu versorgen, diese Fähigkeit ist uns gänzlich abhandengekommen. Kommt es zu Engpässen, sitzen wir in der Falle. Und die Wahrscheinlichkeit, dass aus der Wirtschafts- und Finanzkrise eine Versorgungskrise entsteht, ist beängstigend groß.

Klug ist, wer jetzt vorsorgt.
Es braucht an sich nicht viel, um auch Krisen gut zu überstehen. Das Buch knüpft am Wissen unserer Großeltern an, die mehr als eine existenzielle Versorgungskrise zu überstehen hatten, und bietet weise Ratschläge, einfache Rezepte und bewährte Einsichten, wie wir auch ohne Geld, Strom und Supermarkt für eine lange Zeit gut, gesund und nachhaltig überleben können.

So düster die Voraussagen des Autors sind, seine Ausführungen für ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben machen Mut und machen Spaß. Fischen, Pilze suchen, Wildkräuter vom Wegesrand sammeln, Beeren einkochen, Brot backen, wursten, einen Räucherofen mauern und vieles mehr - unser Tisch ist reich gedeckt, wir haben nur verlernt, dies zu erkennen.

Dieses Buch liefert Ihnen kompetentes Wissen für ein unabhängiges und autarkes Leben.
Gebunden, 233 Seiten, zahlreiche Abbildungen

Montag, 30. November 2015

Eine Winter-Zwischenfrucht für Ihren Garten, die Ihnen im nächsten Jahr eine reiche Gemüseernte beschert – ganz ohne Chemie

Eine Winter-Zwischenfrucht für Ihren Garten, die Ihnen im nächsten Jahr eine reiche Gemüseernte beschert – ganz ohne Chemie

Julie Wilson

Den eigenen Garten fruchtbar zu erhalten, bedeutet viel Arbeit, besonders bei einem Bio-Garten. Es gibt aber einen ganz einfachen Trick, mit dem Sie der Fruchtbarkeit nachhelfen können. Wenn im Herbst bei sinkenden Temperaturen erste Nachtfröste kommen und es im Garten nicht mehr viel zu tun gibt, sollten Sie nicht vergessen, noch vor Wintereinbruch die Weichen für eine reiche Ernte im nächsten Jahr zu stellen.

Neue wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass im Herbst angebauter Futterrettich im nächsten Jahr zu besserer Ernte, weniger Unkraut und insgesamt kräftigerem Boden verhelfen kann. Forscher der University of Maryland fanden, dass »die Spinaternte auf Äckern, die weder gepflügt noch gedüngt wurden und auf denen keine Herbizide versprüht wurden, im Folgejahr besser ausfiel, wenn im Herbst als Zwischenfrucht Futterrettich statt Hafer oder gar keine Zwischenfrucht gepflanzt wurde.« Nachzulesen in einem Bericht von Rodale News.

Bei einer von dem US-Programm Sustainable Agriculture Research & Education finanzierten Studie erbrachte Bio-Spinat, der anschließend an Futterretich angebaut wurde, 17 000 amerikanische Pfund pro Acre (1 acre = 0,4 Hektar), das entspricht einem Wert von 34 000 Dollar bei einem Preis von zwei Dollar pro Pfund.

Ohne Pflügen und Düngen war der Anbau »gar nicht so viel Arbeit«, berichtet der Bodenwissenschaftler Ray Weil von der University of Maryland, unter dessen Aufsicht die Studie von der Doktorandin Natalie Lounsbury durchgeführt wurde.

»Ich bin normalerweise kein Anhänger von Patentlösungen, aber was den Spinatanbau angeht, so haben wir hier wohl eine gefunden.«

Im zweiten Jahr des Experiments war der Ertrag nicht mehr ganz so hoch, vermutlich auch wegen feuchteren Wetters, aber dennoch wurde auf den Versuchsfeldern mehr Spinat geerntet als auf Feldern, auf denen entweder Hafer als Zwischenfrucht oder gar keine Zwischenfrucht gewachsenwar, heißt es auf SARE.org.

Studie ergibt: Futterrettich bekämpft Unkraut und steigert die Nährstoffabsorption der Pflanze aus der Tiefe des Bodens

Gestützt auf die Ergebnisse der Studie erklären die Wissenschaftler, der Futterrettich sei eine vielversprechende Alternative zum Pflügen, einer zeitaufwendigen Form der Unkrautbekämpfung, bei der verfestigter Boden vor dem Anpflanzen gelockert werden muss. Zudem ist bekannt, dass das Pflügen dem Boden schadet.

»Zu häufiges Pflügen im Garten zerstäubt den Boden und zerstört seine Struktur«, sagte Deborah L. Martin, die Autorin von Rodale’s Basic Organic Gardening.

»Außerdem mindert es den Gehalt an organischer Materie im Boden, weil die Zersetzung organischer Reserven beschleunigt wird. Und schließlich ist Pflügen auch schlecht für Regenwürmer – durch die wirbelnden Zähne des Pflugs werden viele Würmer zerhackt, andere durch Sonne und Wind ausgetrocknet.«

Dank seiner dicken, breiten Blätter und seines schnellen Wachstums hält der Futterrettich Unkraut fern. Seine weißen Pfahlwurzeln, die 20 bis 30 Zentimeter tief in den Boden reichen, lockern den Boden und helfen der Pflanze, Nährstoffe aus den unteren Bodenschichten aufzunehmen.

Dadurch wird verhindert, dass wertvolle Nährstoffe weggespült werden; die neuen Pflanzen im nächsten Frühjahr können sie leichter aufnehmen.

Ein weiterer Vorteil des Futterrettichs liegt darin, dass er im Winter abstirbt und nur wenige Rückstände für die Frühjahrssaison hinterlässt. Durch die Kanäle, die von den aggressivenPfahlwurzeln gebohrt werden, kann der Boden trocknen und sich erwärmen, nachdem sich die Pflanze zersetzt hat.

»Derzeit scheint Futterrettich die einzige Zwischenfrucht zu sein, die alles tut, was wir brauchen«, sagte Lounsbury.

Der Biobauer Dave Liker, der ebenfalls an der Studie beteiligt war, sagt auf SARE.org, er pflüge normalerweise seinen schweren, feuchten Boden, besonders, wenn er es mit Feldfrüchten mit hoher Biomasse wie Roggen und Wicke zu tun habe, die viel Zeit brauchen, bis sie keimen.

»Zwischenfrüchte sind organisch schwer zu handhaben«, erklärt Liker. »In der Folgesaison, wenn wir den Boden bearbeiten müssen, müssen wir uns wirklich verausgaben.«

Doch nachdem er vor der Aussaat von Frühlingserbsen, Futterrettich als Zwischenfrucht angebaut hatte, zeigte er sich sehr zufrieden: »Es war die beste Erbsenernte meines Lebens.«


Quellen:




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Grünes Blattgemüse stärkt das Herz, mindert das Risiko von Diabetes und Fettleibigkeit

Grünes Blattgemüse stärkt das Herz, mindert das Risiko von Diabetes und Fettleibigkeit

Jennifer Lilley

Drei unabhängige neue Studien bringen grünes Blattgemüse mit einem niedrigeren Risiko von Fettleibigkeit, Diabetes und Komplikationen bei Herzerkrankungen in Verbindung. Damit bestätigt sich wieder einmal, wie wichtig es ist, bei der täglichen Ernährung auf solches Gemüse zu achten.

Insbesondere verweisen die Autoren dieser Studien, die an den Universitäten Southampton und Cambridge durchgeführt wurden, auf das Nitrat, welches dieses Gemüse so gesund macht.

Dr. Andrew Murray von der Universität Cambridge»Es gibt zahlreiche Erkenntnisse darüber, dass Nitrat bei der Senkung des Blutdrucks und der Steuerung des Stoffwechsels eine Rolle spielt. Diese Studien zeigen drei weitere Wege, wie eine einfache Ernährungsumstellung das Risiko von Typ-2-Diabetes und Fettleibigkeit senken und potenziell Symptome bestehender Herz-Kreislauf-Erkrankungen lindern kann, insgesamt also ein gesünderes Leben erreicht wird.«Dr. Murray war an allen drei Studien beteiligt.

Grünes Blattgemüse hilft, Herzinfarkt und Schlaganfall zu verhindern

Bei der ersten Studie, die in der Zeitschrift Journal of the Federation of American Societies for Experimental Biologyveröffentlicht wurde, untersuchten Experten, wie sich nitratreiche Lebensmittel auf die Anzahl roter Blutkörperchen auswirkt.

Das ermöglicht ein besseres Verständnis über den Sauerstofftransport im Körper und die Viskosität des Blutes. Durch den Verzehr von grünem Blattgemüse wie beispielsweise nitratreichem Spinat wird weniger Erythropoietin gebildet, ein Hormon, das für die genannten Funktionen entscheidend ist.

Es ist wichtig, dieses Hormon im Gleichgewicht zu halten, ein Zuviel kann im Körper Chaos anrichten. Zu viele Blutkörperchen beispielsweise können zu Tod und Höhenkrankheit führen, zudickes Blut wird generell mit Herzproblemen aufgrund von Sauerstoffmangel in Verbindung gebracht, weil das Blut nicht mehr so leicht durch sehr kleine Blutgefäße strömen kann. Deshalb, so betonen die Forscher, sinke bei dünnerem Blut auch das Risiko der Bildung von Gerinnseln, die Herzinfarkt und Schlaganfall auslösen können.

In der Zeitschrift heißt es»Die Unterdrückung der hepatischen Erythropoietin-Expression durch Nitrat kann also die Zähigkeit des Blutes mindern und gleichzeitig das Sauerstoffangebot dem Bedarf anpassen, während renale Sauerstoff-Sensoren als Bremse wirken können und einen potenziell schädlichen Abfall des Hämatokrits verhindern.«

Die Verbindung zwischen dem Verzehr von grünem Blattgemüse und verbessertem Blutfluss

Die zweite Studie bestätigte die gesunde Wirkung von Nitrat; die Autoren verwiesen darauf, dass grünes Blattgemüse dem Herzen helfen kann, effektiver zu pumpen.

Diese Studie, die in der Zeitschrift The Journal of Physiology erschien, zeigt, dass Nitrat in der Nahrung das Herz schützt und den Blutfluss insgesamt verbessert. Unter anderem heißt es in derZeitschrift, eine Nitrat-Ergänzung unterdrücke die Expression von Herz-Arginase und erhöhe den Spiegel von L-Arginin im Gewebe sowohl unter Bedingungen geringer als auch normaler Sauerstoffversorgung.

Eine Nitrat-Ergänzung könne also deshalb für Menschen bei hypobarem Sauerstoffmangel in großen Höhen oder für Patienten mit Krankheiten in Verbindung mit Sauerstoffmangel im Gewebe und Energiemangel nützlich sein, beispielsweise bei einer Herzinsuffizienz, einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung oder generell bei Schwerkranken.

Verzehr von mehr Grünzeug bekämpft Fettzellen und senkt das Diabetes-Risiko

Im Zentrum der dritten Studie stand die Fettleibigkeit; die Studie wurde in der Zeitschrift Diabetesveröffentlicht. Forscher entdeckten, dass Nitrat potenziell dazu beitragen kann, »schlechte« weiße Fettzellen in beigefarbene umzuwandeln, die den »guten« braunen Fettzellen ähnlich sind. Letztere senken das Risiko von Fettleibigkeit und Typ-2-Diabetes. »Da die resultierenden beigen Zellen Fettleibigkeit und Diabetes entgegenwirken«, heißt es in der Studie, »könnte Nitrat bei der Behandlung des metabolischen Syndroms ein wirksames Mittel sein.« Nitratreiches Grünzeug sind unter anderem Spinat, Petersilie und grüner Salat.


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Löwenzahn ist gesund, insbesondere für Leber und Haut

Löwenzahn ist gesund, insbesondere für Leber und Haut

Raw Michelle

Es wird Zeit, sich von der Vorstellung »Löwenzahn ist ein nervtötendes Unkraut« zu verabschieden. Wurzeln, Saft und Blätter können nämlich helfen, den Körper zu heilen – von der Stärkung der Leber bis zur Bekämpfung von Hautkrankheiten wie Ekzemen.

Tatsächlich haben »amerikanische Ureinwohner Löwenzahn in Wasser gekocht und bei Nierenkrankheiten, Schwellungen, Hautproblemen, Sodbrennen und Magenverstimmung eingenommen«, wie die Medizinische Fakultät der University of Maryland meldet.

Löwenzahn ist in vielen Kulturen mit Erfolg zu verschiedenen Zwecken eingesetzt worden. Es ist kein Geheimnis, dass er den Körper gesund erhält. Schauen wir uns die gesundheitlichen Vorzüge von Löwenzahn einmal etwas genauer an:

1. Er erhält die gesunde Tätigkeit der Leber. Es ist bekannt, dass Löwenzahnwurzel Leberbluten verhindern kann, aber sie reinigt auch das Blut und verbessert den Gallefluss, bei dem die Leber eine wichtige Rolle spielt.

2. Bekämpft Akne und Ekzeme. Sie leiden an einer schlimmen Akne? Trinken Sie Löwenzahnsaft, er wirkt als Stimulanz, Entgiftungsmittel, Diuretikum und Antioxidans und hilft bei der Abwehr von Toxinen, die oft durch aus dem Gleichgewicht geratene Hormone entstehen. Die Toxine werden schließlich über die Haut ausgeschwitzt, die anregende Wirkung des Safts weitet die Poren. Löwenzahnsaft kann auch äußerlich angewendet werden.

3. Hält die Augen gesund. Der amerikanische Verband der Optometriker rät zum Verzehr von täglich mindestens zwölf Milligramm einer Kombination aus Lutein und Zeaxanthin, um das Risiko von grauem Star und altersbedingter Makuladegeneration zu senken. Löwenzahnblätter enthalten beide Nährstoffe. Schon eine Tasse (235 ml) liefert mehr als die von dem Verband empfohlene Menge zum Erhalt gesunder Augen, sie liefert 15 Milligramm Lutein und Zeaxanthin.

4. Hilft beim Abnehmen. Der Verzehr von Löwenzahnblättern ist ideal für alle, die ein paar Pfund abnehmen möchten. Die Blätter sind nicht nur kalorienarm, sondern sie wirken harntreibend, sodass überschüssiges Wasser über den Urin problemlos ausgeschieden wird.










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Löwenzahn findet wissenschaftliche Akzeptanz als Antioxidans und »neuartiges« Krebsmittel

Löwenzahn findet wissenschaftliche Akzeptanz als Antioxidans und »neuartiges« Krebsmittel

Donna Earnest Pravel

Löwenzahn ist der Albtraum eines jeden Liebhabers von makellosen Rasenflächen – dabei besitzt er heilende Eigenschaften, die nur wenigen bekannt sind. Löwenzahn ist ein leckeres Superfood in Salaten und Suppen. Er enthält sehr viele Vitamine und pflanzliche Mineralstoffe, insbesondere Kalium. Löwenzahn regt den Fluss der Galle von der Leber zur Gallenblase an, er ist deshalb wichtiger Inhaltsstoff von Präparaten zu Leberreinigung.
Außerdem hilft er der Leber, Fette aufzuspalten, und wirkt harntreibend. Wissenschaftler haben Löwenzahn in jüngster Zeit untersucht, nachdem es Hinweise gegeben hatte, dass er bei verschiedenen Krebsarten Tumorwachstum und invasive Ausbreitung unterdrückt.

Wissenschaftler erteilen Löwenzahnextrakt die »Zulassung« als wirksamem Hemmer von oxidativem Stress

Bei einer 2010 veröffentlichten Studie verglichen Wissenschaftler der italienischen UniversitätD‘Annunzio Chieti-Pescara Extrakte von Kurkuma, Löwenzahn, Rosmarin und Artischocke. DieForscher erkannten die positive Wirkung dieser Heilpflanzen auf Leber und Gallenblase an und wollten ihre antiproliferative (d.h. eine Ausbreitung verhindernde), antio-xidative (d.h. freie Radikale bekämpfende) und schützende Wirkung vergleichen. Kurkuma zeigte die größte antioxidative Wirkung, doch auch Löwenzahn wirkte antioxidativ. Die Wissenschaftler bestätigten, dass die Heilpflanzen als Mittel in der modernen Phytomedizin nützlich sind.

Die Reduzierung von oxidativem Stress durch Löwenzahnextrakt wurde an Ratten mit einer Leberschädigung durch Kohlenstofftetrachlorid (CC14) getestet; die Substanz wird in Feuerlöschern und Kühlschränken verwendet, sie ist hochgiftig für die Leber. Es zeigte sich, dass Löwenzahnextrakt auf Wasserbasis oder Löwenzahntee oxidativen Stress und Entzündung in der Leber der Ratten deutlich reduzierte.

Medizinforscher sind begeistert über die Wirkung von Löwenzahn bei verschiedenen Krebsarten

Die medizinische Wissenschaft beginnt endlich, die positiven Resultate natürlicher Nahrungsergänzungsmittel bei der Krebsheilung zu akzeptieren. Erst in den letzten paar Tagenwurden klinische Studien veröffentlicht, die die Wirkung von pflanzlichen Ergänzungsmitteln wie Löwenzahn bei Krebs bestätigen. Hier einige Beispiele solcher Studien:

Das International Journal of Oncologyveröffentlichte 2008 eine klinische Studie, die die positive Wirkung von Löwenzahnblättertee bestätigte. Er reduzierte die Anzahl von Brustkrebszellen; Tee aus Löwenzahnwurzeln zeigte diese Wirkung nicht. Die Forscher testeten Löwenzahn bei Prostatakrebszellen, mit ähnlichen Resultaten. Das veranlasste sie zu der Schlussfolgerung, Löwenzahnextrakt könne als »neuartiger« krebshemmender Wirkstoff betrachtet werden.

Im Journal of Ethnopharmacology erschien im Januar 2011 eine Studie, bei der die Wirkung von Löwenzahnwurzeltee auf Leukämiezellen untersucht wurde. Sie ergab, dass Löwenzahnwurzeltee Leukämiezellen durch so genannte Apoptose tötete. Man nimmt an, dass Löwenzahnwurzeltee einen »Tötungs-Schalter« auf Leukämiezellenrezeptoren betätigt. Die Forscher fanden es»interessant«, dass Löwenzahnwurzeltee gesunden Zellen nicht dasselbe Signal übermittelte.

Auch diese Wissenschaftler äußerten die Überzeugung, Löwenzahn solle als »neuartiges« nicht-toxisches krebshemmendes Mittel betrachtet werden.

Das International Journal of Oncology brachte 2011 einen Bericht, wonach ein Nahrungsergänzungsmittel mit Löwenzahn das Wachstum von Prostatakrebszellen unterdrückte.

In einer weiteren, ebenfalls 2011 durchgeführten Studie über Löwenzahn wurde bewiesen, dass Löwenzahlwurzelextrakt bei medikamentenresistenten menschlichen Melanomzellen eine Apoptose [Zell-»Selbstmordprogramm«] auslöste, ohne gesunde Zellen zu vergiften oder zu schädigen. Erneut bewiesen Tests, dass Löwenzahnwurzelextrakt als »neuartige«, nicht-toxische Therapie sogar für medikamentenresistente Krebsformen betrachtet werden sollte.



Die in dem Beitrag genannten Studien und andere Quellen waren:

Medline.gov, »Antiproliferative, protective and antioxidant effects of artichoke, dandelion, tumeric, and rosemary extracts and their formulation«, L. Menghini et al., International Journal of Immunopathology and Pharmacology, April-Juni 2010; 23(2): 601-10.

Wiley Online Library.com, »Amelioration of oxidative stress by dandelion extract through CYP2E1 suppression against acute liver injury induced by carbon tetrachloride in Sprague-Dawley rats«, Chung My Park et al., Phytotherapy Research, September 2010; 24(9): 1347-1353.

Spandidos Publications.com, »Suppression of growth and invasive behavior of human prostate cancer cells by ProstaCaidTM: Mechanism of activity«, J. Jang et al., International Journal of Oncology, Juni 2011; 38(6): 1675-82.

Pubmed.gov, »Evaluation of aqueous extracts of Taraxacum officinale [dandelion] on growth and invasion of breast and prostate cancer cells«, S.C. Sigstedt et al., International Journal of Oncology, Mai 2008; 32(5): 1085-90.

Pubmed.gov, »Selective induction of apoptosis through activation of caspase-8 in human leukemia cells (Jurkat) by dandelion root extract«, P. Ovadie et al., The Journal of Ethnopharmacology,Januar 2011; 133(1): 86-91.

Pubmed.gov, »The efficacy of dandelion root extract in inducing apoptosis in drug-resistant human melanoma cells«, S.J. Chatterjee et al., Evidence-based Complementary and Alternative Medicine,2011; 2011: 129045.



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Löwenzahn ist viel mehr als ein Gartenunkraut

Löwenzahn ist viel mehr als ein Gartenunkraut

JB Bardot

Wenn Sie den Löwenzahn in Ihrem Garten dieses Jahr noch nicht mit Roundup oder einem anderen Herbizid besprüht haben – und Sie Ihren Rasen von unerwünschtem Wuchs befreien möchten –, warum graben Sie Ihren Löwenzahn dann nicht aus und machen daraus Tee, essen ihn in Salaten und Eintöpfen oder trinken ihn in einem grünen Smoothie?

Der normale Löwenzahn, der sich auf Sommerwiesen verbreitet, gilt eigentlich als Unkraut. In die Vereinigten Staaten kam er aus Europa und Asien, und zwar wurde er wegen seiner vielfachen gesundheitlichen Vorzüge eingeführt, die in östlichen Kulturen schon seit Jahrhunderten bekannt waren. Löwenzahn ist bitter; alle Teile der Pflanze werden in pflanzlichen Präparaten, Tees oder alsLebensmittel medizinisch genutzt.

Löwenzahn für den Verzehr zubereiten

Zur Zubereitung eines Löwenzahntees lassen Sie 30 Gramm Löwenzahnwurzel oder  blätter eine halbe Stunde lang in einem halben Liter Wasser ziehen. Rösten Sie die Löwenzahnwurzel genauso, wie Sie Karotten oder Kartoffeln rösten würden. Löwenzahnblätter und -blüten schmecken roh in Salaten oder gekocht wie Spinat.

Fördert Verdauung

Die Bitterstoffe im Löwenzahn unterstützen die Verdauung, indem sie die Bildung von Verdauungssäften anregen. Das beginnt mit der Speichelbildung im Mund. Der Magen reagiert auf Stimulation durch bittere Nahrungsmittel mit der Bildung aller natürlichen Verdauungssäfte, einschließlich Säuren und Bikarbonat.

Tonisiert die Leber

Löwenzahntee unterstützt die Leber bei der Bildung von Galle, er lindert Entzündung, Gelbsucht, Hepatitis und Gallenblasenerkrankungen, wie Untersuchungen an der Columbia University ergaben.
Stabilisiert den Blutzucker, wirkt unterstützend bei Diabetes

Löwenzahn beeinflusst den Blutzuckerspiegel, er wirkt stabilisierend und puffernd gegen extreme Ausschläge nach oben und unten. Dreimal täglich eine Tasse Löwenzahntee zu trinken, wirkt unterstützend bei Diabetes.

Verhütung von Nierensteinen

Wie das Medical Center der University of Maryland betont, können oxalat- und kalziumreiche Nahrungsmittel die Häufigkeit von Nierensteinen senken. Löwenzahn ist reich an Oxalaten; wird er zusammen mit kalziumreichen Nahrungsmitteln gegessen, verbinden sich beide im Darm und bilden Schutz für die Nieren.

Gewichtsverlust und Rückgang von Schwellungen

Löwenzahnblätter wirken harntreibend, sie können als Tee verwendet werden, der Schwellung und Flüssigkeitsansammlungen reduziert und das Abnehmen fördert, wie die Columbia University meldet. Man nimmt an, dass Löwenzahntee über die harntreibende Wirkung hinaus noch über weitere Eigenschaften verfügt, die beim Abnehmen helfen.

Krebshemmende Eigenschaften

Ebenfalls nach Angaben der Columbia University wurden bei Probanden nach dem Verzehr von Löwenzahnblättern, -blüten und -wurzeln Antikörper gegen verschiedene Krebsformen entdeckt.



Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:





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